Dr. med. Annette Isbruch
betreut in Buch Risikoschwangerschaften

Bei der leitenden Oberärztin Dr. med. Annette Isbruch aus dem HELIOS Klinikum Berlin-Buch hat die Geburtshilfe Familientradition. Schon ihre Mutter war im gleichen Fachgebiet als Ärztin im damaligen Städtischen Klinikum Buch tätig. Seit die HELIOS Kliniken im Jahr 2001 den Standort übernahmen, hat sich viel verändert. Heute ist die traditionsreiche Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe eine der modernsten in der Region und im 2007 eröffneten Neubau des HELIOS Klinikums Berlin-Buch angesiedelt. Hier ist Hochleistungsmedizin mit besonderem Komfort verbunden. Die Anziehungskraft auf werdende Mütter aus der Region ist noch stärker gewachsen.

Der Bereich für Gynäkologie und Geburtshilfe zählt zu den großen medizinischen Zentren. Dr. Isbruch arbeitet im Team mit 22 Ärztinnen und Ärzten. Zusammen mit Hebammen und Krankenschwestern führt sie mit modernsten Geräten Ultraschallfeindiagnostik durch, berät, behandelt und entbindet Schwangere. 2011 brachte sie mit dem Team 2.535 Kinder auf die Welt. Das Perinatalzentrum zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen im HELIOS Klinikum Berlin-Buch ist mit der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) zertifiziert. Frau Dr. Isbruch behandelt hier vor allem Frühgeborene und kranke Neugeborene, die besondere Aufmerksamkeit und Betreuung brauchen. Jederzeit kann sie auf das breite Spektrum der verschiedenen Fachbereiche zurückgreifen: Anästhesie, Intensivmedizin, Kindermedizin und Kinderchirurgie befinden sich rund um die Uhr im gleichen Haus.

Ein fachlicher Schwerpunkt von Dr. Isbruch, selbst Mutter zweier Kinder, ist die Vorsorge bei Präeklampsie, dem für Schwangere gefährlichen Bluthochdruck, der unerkannt auch zu Vergiftungen des Kindes führen kann. Manche Kinder müssen wegen dieser Krankheit der Mutter früher auf die Welt geholt werden. Seit rund fünf Jahren arbeitet Frau Dr. Isbruch mit Bluthochdruckspezialisten und Grundlagenforschern des HELIOS Klinikums, der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum auf dem Campus Buch zusammen, um dieser Krankheit auf die Spur zu kommen. Ziel ist es die Ursache dieser Erkrankung zu verstehen. Auch soll über die Entwicklung von Biomarkern zukünftig eine frühe Diagnose möglich werden. Diese Forschungskooperation ist ihr wichtig, denn je früher Präeklampsie erkannt wird, desto besser kann die Ärztin den werdenden Müttern und den Ungeborenen helfen.