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heilen / 21.03.2017
Charité schreibt weiter schwarze Zahlen - Positives Jahresergebnis 2016

Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 3,8 Millionen Euro ist die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Jahr 2016 weiterhin auf wirtschaftlichem Erfolgskurs: Zum sechsten Mal in Folge ist ihr ein positives Ergebnis gelungen. Der Aufsichtsrat der Charité hat den Jahresabschluss in seiner gestrigen Sitzung behandelt.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und seit 2016 auch Aufsichtsratsvorsitzender der Charité: „Die Charité hat im vergangenen Jahr ihre herausragende Bedeutung für unsere Stadt wieder eindrucksvoll belegt. Sie steht für eine erstklassige medizinische Versorgung, exzellente Forschung und Lehre, erfolgreichen Technologietransfer und Innovationen, und nicht zuletzt für soziales Engagement. Dafür gebührt unser großer Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit ihnen gemeinsam wollen wir die Charité auch künftig als Impulsgeber für Gesundheit, Wissenschaft und Wirtschaft stark machen.“

„Mit dem Jahresabschluss 2016 haben wir die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt und unseren Wirtschaftsplan unter schwierigen Rahmenbedingungen und gegen den allgemeinen Trend überzeugend erfüllt“, erklärte Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. Er betonte: „Ohne das unermüdliche Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre dies nicht möglich gewesen. Ihnen gilt unser Dank.“ Wobei das positive wirtschaftliche Ergebnis keinen Selbstzweck erfülle, sondern Basis für die universitäre Spitzenmedizin der Charité sei. Einhäupl: „Wir wollen auch langfristig für die Menschen dieser Stadt in ganzer Breite die medizinische Versorgung in herausragender Qualität sicherstellen.“

Prof. Einhäupl dankte darüber hinaus dem Land Berlin für die finanzielle Unterstützung, insbesondere im Rahmen des Masterplans. Dadurch habe 2016 das große Bauprojekt, die Sanierung des Charité Bettenhaus Mitte und der Neubau des Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus, erfolgreich abgeschlossen werden können.

Astrid Lurati, die Direktorin des Klinikums, blickte zufrieden auf ihr erstes Jahr im Amt zurück: „Der Jahresüberschuss in Höhe von 3,8 Millionen Euro ist geprägt durch eine stationäre Leistungssteigerung von 2,7 Prozent. In einem wettbewerbsintensiven Krankenversorgungsumfeld ist es uns gelungen, die Zahl der ambulanten Fälle von 663.442 auf 694.531 und der vollstationären Fälle von 135.198 auf 139.443 zu steigern. Dies drückt einmal mehr den Bedarf an Hochleistungsmedizin aus, den die Charité in der Lage ist, ihren Patienten zu bieten“. Lurati fügte hinzu: „Weiterhin freuen wir uns sehr, dass wir in 2016, insbesondere im Bereich der Pflege, neue Kolleginnen und Kollegen in 2016 gewinnen konnten und zum Jahresende konzernweit rund 17.100 Menschen beschäftigt haben.“

Auch für Forschung und Lehre verlief das Jahr 2016 erfolgreich. Prof. Dr. Axel Radlach Pries, Dekan der Charité, führte die Erhöhung der eingeworbenen Drittmittel auf 153,4 Millionen Euro an, die die Positionierung der Charité als herausragende wissenschaftliche Einrichtung deutlich mache. Die Dynamik der Fakultät zeige sich unter anderem in Berufungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, beispielsweise in der Mikrobiologie und Virologie, der Etablierung des neuen Masterstudiengangs Public Health, der Eröffnung einer deutschlandweit einzigartigen Biobank und der Weiterentwicklung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung gemeinsam mit dem Max-Delbrück-Centrum. Pries: „Unsere Kooperation mit dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung ist nicht nur ein Beispiel für die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der Hauptstadt; sie demonstriert auch die aktive Verbreiterung des Fundaments für exzellente biomedizinische Forschung am Wissenschaftsstandort Berlin.“

Der Ärztlicher Direktor der Charité, Prof. Dr. Ulrich Frei, unterstrich das Engagement aller Beschäftigten: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Tag für Tag großartige Arbeit. Der Einzug in das Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus war ein Meilenstein, der von allen Beteiligten mit Bravour gemeistert wurde. Auch mit dem Wiederbezug des Charité Bettenhaus Mitte während des laufenden Betriebs befinden wir uns planmäßig auf der Zielgeraden.“ Er fügte hinzu: „Für unsere Beschäftigten verbessern sich die Arbeitsbedingungen deutlich. Neben neuen Pflegestützpunkten sind alle Stationen mit modernster Technik ausgestattet. Und unseren Patientinnen und Patienten können wir Zimmer nach dem neuesten Standard anbieten.“

Quelle: Charité – Universitätsmedizin Berlin

www.charite.de

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