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heilen,leben / 24.01.2018
Schlaganfall – Ursachen, Auslöser und Therapiemöglichkeiten

 Jährlich erleiden mehr als 270.000 Deutsche einen lebensbedrohlichen Schlaganfall. Das Helios Klinikum Berlin-Buch lädt am Dienstag, 30. Januar 2018 um 18 Uhr zum Chefarztvortrag in die Cafeteria ein.
 

 

Der Schlaganfall gehört zu den zehn wichtigsten Volkskrankheiten. Über Ursachen und moderne Therapiemaßnahmen informiert der Chefarzt der Neurologie, Prof. Dr. med. Georg Hagemann, im Rahmen der öffentlichen Chefarztvortragsreihe im Bucher Klinikum.

Ein Schlaganfall, auch Hirnschlag genannt, bedeutet immer eine akute Lebensgefahr für den Betroffenen und muss umgehend als medizinischer Notfall in einem Krankenhaus behandelt werden – nicht nur um das Leben, sondern auch um die Selbstständigkeit des Betroffenen zu retten und anhaltende Schäden zu vermeiden.
Der Schlaganfall ist nicht nur eine Alterserkrankung. Jeder zweite Schlaganfallpatient ist unter 75 Jahre alt. Wer raucht, unter hohem Blutdruck oder Diabetes leidet, wer übergewichtig ist und/oder hohe Cholesterinwerte hat, gehört zur Risikogruppe.

„Typische Anzeichen sind eine plötzliche Arm- oder Beinschwäche oder Taubheitsgefühle, rasch auftretende starke Kopfschmerzen, ein herabhängender Mundwinkel oder Seh- und Sprachstörungen“, sagt Prof. Dr. med. Georg Hagemann, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Helios Klinikum Berlin-Buch. „Es ist wichtig, diese Anzeichen unbedingt ernst zu nehmen und sofort den Rettungsdienst über die Nummer 112 anzurufen“, rät der Schlaganfallexperte.
Das Bucher Klinikum verfügt bereits seit 2001 über eine zertifizierte Schlaganfallspezialstation – die einzige überregionale Stroke Unit im Nordosten Berlins. Im Bucher Klinikum arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Internisten, spezialisierten Neuroradiologen, Neuro- und Gefäßchirurgen, Krankengymnasten und Sprachtherapeuten eng mit erfahrenen Ärzten des Notfallzentrums und der Rettungsstelle zusammen.
Nach einem Schlaganfall sollte die Blutversorgung zum Gehirn möglichst schnell wieder normalisiert werden, damit das betroffene Gehirnareal seine Aufgabe wieder erfüllen kann.
 
Warum zählt jede Minute bist zur Erstbehandlung?
Vor allem durch die Unterversorgung mit Sauerstoff kommt es rasch zur Schädigung. Je länger ein Schlaganfall unbehandelt oder unerkannt bleibt, desto mehr Gewebe bleibt unterversorgt und langfristige Schäden oder sogar tödliche Verläufe sind nicht auszuschließen.

Moderne Therapieverfahren
Bei einer Mangeldurchblutung erfolgt die Behandlung mit der sogenannten Thrombolyse („Lyse“). Der Patient erhält innerhalb der ersten Stunden nach dem Schlaganfall Medikamente, um das Blutgerinnsel aufzulösen.
Ein weiteres modernes Behandlungsverfahren ist die frühe „mechanische“ Wiedereröffnung des verstopften oder verengten Gefäßes durch Mikrokatheter. Dieses Verfahren, dessen Wirksamkeit internationale Studien inzwischen zahlreich belegen, wird im Helios Klinikum Berlin-Buch – einem der wenigen hochspezialisierten Zentren – rund um die Uhr angeboten. „Wir sind sehr froh, dass wir durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Klinik für Neuroradiologie unter Chefarzt Professor Dr. med. Marius Hartmann dieses moderne Therapieverfahren einsetzen können“, sagt Prof. Hagemann. 
 
Sie möchten mehr zum Thema Schlaganfall erfahren? Dann sind Sie herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Helios Chefarztvortrag
Dienstag, 30. Januar 2018
Beginn 18 Uhr

Veranstaltungsort
Helios Klinikum Berlin-Buch
Konferenzraum Cafeteria
Schwanebecker Chaussee 50
13125 Berlin

Eintritt frei
Ende gegen 19.30 Uhr
Anmeldung nicht erforderlich

Parkplätze vorhanden
Buslinie 893: Direkte Anbindung des Klinikums zur S-Bahn Berlin-Buch



Klinikkontakt:
Helios Klinikum Berlin-Buch
Klinik für Neurologie, Stroke Unit
Chefarzt: Prof. Dr. med. Georg Hagemann
Tel: (030) 94 01-54200
georg.hagemann@helios-gesundheit.de
www.helios-gesundheit.de/berlin-buch


Foto: Prof. Dr. med. Georg Hagemann, Chefarzt Neurologie am Helios Klinikum Berlin-Buch
(Foto: Thomas Oberländer/Helios Kliniken)

Quelle: Pressemitteilung HELIOS Klinikum Berlin-Buch

www.helios-gesundheit.de

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