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heilen,leben / 27.02.2018
Das Kreuz mit dem Kreuz - Rückenschmerzen

 Das Helios Klinikum Berlin-Buch lädt am Dienstag, 27. Februar 2018 um 18 Uhr zum Expertenvortrag in die Cafeteria ein.

Kaum eine Krankheit wird der Bezeichnung „Volkskrankheit“ gerechter  als der Rückenschmerz. Er kann vielfältige Ursachen haben und bedarf genauer Diagnostik und individueller Therapie. Dr. med. Bartolomäus Muskala, Facharzt der Klinik für Neurochirurgie und Leiter der Schmerztherapie im Helios Klinikum Berlin-Buch, informiert über Ursachen und Therapiemöglichkeiten.

Die Beschwerden zwischen Nacken und Kreuz kennt fast jeder. Was sind die Ursachen? „Zu wenig oder falsche Bewegung, Fehlhaltungen und Muskelverspannungen über einen längeren Zeitraum oder Übergewicht, zu langes Sitzen, falsches Heben – die Ursachen sind vielfältig“, sagt Dr. med. Muskala. Ein Bandscheibenvorfall oder eine Nervenentzündung zählen ebenso zu den Auslösern wie Skeletterkrankungen, beispielsweise Osteoporose.

In den meisten Fällen handelt es sich um so genannte unspezifische Rückenschmerzen. Betroffene leiden unter verspannten, verkürzten und überdehnten Muskeln oder verhärteten Faszien (Bindegewebe). Die daraus entstehenden Funktionsstörungen sind meist nur vorübergehend. Eine zuverlässige Diagnose ist dennoch ratsam, damit sich die Beschwerden nicht festsetzen und chronisch werden. „Bei spezifischen Rückenschmerzen lässt sich oft eine klare Ursache finden, wie etwa ein Wirbelgleiten, eine Verletzung oder ein Bandscheibenvorfall“, erklärt Schmerzexperte Dr. Muskala. Problematisch wird es, wenn Beschwerden wie Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen in Beinen oder Armen auftreten. Spätestens dann ist ein Arztbesuch dringend angeraten.

Die Mehrheit der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen wird besser konservativ statt operativ behandelt. Physiotherapie und Schmerzmittel können in einer akuten Phase sehr viel bewirken. Erst wenn diese Behandlungen versagen, sind minimal-invasive, mikrochirurgische oder auch offene Operationsverfahren sinnvoll. Dr. Muskala: „Chefarzt Prof. Kiwit und sein Team operieren dabei immer nach dem Grundsatz, Eingriffe so minimal wie möglich, aber so umfangreich wie nötig durchzuführen.“

Insbesondere länger anhaltende oder chronische Rückenschmerzen sind häufig auf ein vielschichtiges Krankheitsbild zurückzuführen. „Sie erfordern neben der physischen Behandlung einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei werden die psychischen und sozialen Aspekte der Betroffenen mit einbezogen. „An dieser Stelle setzt die so genannte multimodale Schmerztherapie an, in der wir eine für den Patienten geeignete Kombination aus Physiotherapie und psychosozialer Betreuung auswählen“, sagt der erfahrene Schmerzexperte Dr. Muskala. Ziel ist, Lebensqualität im Alltag und Beruf zu verbessern.

Zeit: Dienstag, 27. Februar 2018, um 18:00 Uhr
Ort: Konferenzraum Cafeteria im Helios Klinikum Berlin-Buch
Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei

Klinikkontakt:
Helios Klinikum Berlin-Buch
Klinik für Neurochirurgie
Chefarzt: Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit
Tel: (030) 94 01-54300
juergen.kiwit@helios-gesundheit.de
www.helios-gesundheit.de/berlin-buch

Foto: Dr. med. Bartolomäus Muskala, Facharzt der Klinik für Neurochirurgie und Leiter der Schmerztherapie im Helios Klinikum Berlin-Buch. (Foto: Thomas Oberländer/Helios Kliniken)

Quelle: Pressemitteilung HELIOS Klinikum Berlin-Buch

www.helios-gesundheit.de/kliniken/berlin-buch

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