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heilen / 31.08.2018
Zweitmeinung bei Hodenkrebs: Nationales Zweitmeinungsprojekt Hodentumoren sorgt für verbesserte Therapien

 Eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, wünschen sich viele Patienten, doch zur Umsetzung kommt es häufig aus vielen Gründen nicht. Bei Hodenkrebs wird dieses durch das „Nationale Zweitmeinungsprojekt Hodentumoren“ vorbildlich ermöglicht. Das „non-profit“ Projekt sorgt in Deutschland und Österreich für eine bessere Versorgung und bessere Therapien bei Hodenkrebs.

Ist die Diagnose Hodenkrebs gestellt, kann sich der behandelnde Arzt über das Zweitmeinungsnetzwerk online unterstützen lassen und eine Zweitmeinung einholen. „In 2017 wurde so für jeden dritten Patienten mit Erstdiagnose Hodenkrebs eine Zweitmeinung über unser Netzwerk erstellt“, sagt Prof. Dr. med. Mark Schrader, Initiator des Projekts und Chefarzt Urologie im Helios Klinikum Berlin-Buch. Seit der Gründung des Projekts in 2006 durch die German Testicular Study Group wurden mehr als 6.400 Zweitmeinungen eingeholt. Eine Abweichung von der Erstmeinung ist nicht selten: In über 40 Prozent der Fälle gibt es eine Diskrepanz zwischen Therapieplan des Anfragenden und der Expertenzweitmeinung.

Über die Internetseite https://hodentumor.zweitmeinung-online.de können Urologen anonymisiert Patientendaten an einen Hodentumorspezialisten übermitteln und erhalten in der Regel innerhalb von 48 Stunden eine Zweitmeinung mit einer Behandlungsempfehlung. Unabhängig von der Versicherung können Ärzte das Portal für Patienten nutzen und für die Patienten fallen keine Kosten an.

Das Projekt wurde zunächst durch die Deutsche Krebshilfe und die Gert und Susanna Meyer Stiftung sowie aktuell durch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., die aQua-Institut GmbH und die Techniker Krankenkasse finanziert.

Krebs-Infotag am 22. September
Krebs kann immer besser behandelt werden. Am Samstag, 22. September sprechen Spezialisten von 9 bis 15 Uhr im Helios Klinikum Berlin-Buch in 16 Seminaren mit Interessierten über moderne Krebsmedizin. Der TV-Mediziner Dr. Carsten Lekutat moderiert eine Expertenrunde zur fachübergreifenden Krebsbehandlung. Weiterer Höhepunkt ist ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Andreas Michalsen zum Thema Naturheilverfahren bei Krebs.

Interessierte können sich über die Website oder telefonisch unter (030) 9401 15535 anmelden, aber auch spontane Teilnehmer sind willkommen: www.helios-gesundheit.de/krebs-weiter-leben


Foto: Prof. Dr. med. Mark Schrader (Mitte), Initiator des Nationalen Zweitmeinungsprojekt Hodentumoren und Chefarzt Urologie im Helios Klinikum Berlin-Buch: „Das Nationale Zweitmeinungsprojekt Hodentumoren unterstützt deutschlandweit eine bessere Behandlung bei Hodenkrebs.“ (Foto: Thomas Oberländer/Helios Kliniken)

Das Helios Klinikum Berlin-Buch ist ein modernes Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.000 Betten in mehr als 60 Kliniken, Instituten und spezialisierten Zentren sowie einem Notfallzentrum mit Hubschrauberlandeplatz. Jährlich werden hier mehr als 55.000 stationäre und über 144.000 ambulante Patienten mit hohem medizinischem und pflegerischem Standard in Diagnostik und Therapie fachübergreifend behandelt, insbesondere in interdisziplinären Zentren wie z.B. im Brustzentrum, Darmzentrum, Perinatalzentrum, der Stroke Unit und in der Chest Pain Unit. Die Klinik ist von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologisches Zentrum und von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als „Klinik für Diabetiker geeignet DDG“ zertifiziert.
Gelegen mitten in Berlin-Brandenburg, im grünen Nordosten Berlins in Pankow und in unmittelbarer Nähe zu Barnim, ist das Klinikum mit der S-Bahn (S 2) und Buslinie 893 oder per Auto (ca. 20 km vom Brandenburger Tor entfernt) direkt zu erreichen.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventions-zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Quelle: Pressemitteilung HELIOS Klinikum Berlin-Buch

www.helios-gesundheit.de/kliniken/berlin-buch

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