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produzieren,investieren / 10.09.2018
30 Jahre BVIZ - Innovationszentren setzen Trends

 Jahreskonferenz des Bundesverbandes deutscher Innovationszentren auf dem Campus Berlin-Buch

 

 


Manager der Innovations- und Technologiezentren in Deutschland treffen sich am 10. und 11. September 2018 in Berlin zur Jahreskonferenz des Bundesverbandes deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V. (BVIZ). Thema ist die zukunftsweisende Rolle der Innovationszentren in einer sich verändernden Arbeitswelt. Die Zentren verstehen sich dabei als Begleiter und Mit-Initiatoren von Trends und werden sich auf der Konferenz über diesbezügliche neue Herausforderungen austauschen. Zur Jahreskonferenz werden Best-Practice-Ansätze der Förderung von Unternehmensgründungen und des Betriebes von Innovationszentren diskutiert. Gastgeber ist in diesem Jahr die Campus Berlin-Buch GmbH.

Die Konferenz ist zugleich Anlass, das 30-jährige Bestehen des Verbandes zu feiern. Dr. Bertram Dressel, Präsident des BVIZ e.V.: „Es ist sehr ermutigend zu sehen, was aus diesem zarten Anfang von 23 Gründungsmitgliedern heute geworden ist: Ein anerkannter Branchenverband, der an den Brennpunkten der Wirtschaftsentwicklung Beiträge für die Zukunftsfähigkeit des Landes leistet.“ Zum festlichen Auftakt kamen zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland, darunter die Berliner Bürgermeisterin und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und Ministerialdirektor Matthias Graf von Kielmansegg, Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sie wurden von Dr. Dressel und der Geschäftsführerin der Campus Berlin-Buch GmbH, Dr. Christina Quensel, begrüßt.

Wirtschaftliche Entwicklung fördern

Seit rund 35 Jahren unterstützen die Innovationszentren in Deutschland erfolgreich das Gründungsgeschehen und insbesondere wissensbasierte, innovative Start-ups. Sie haben dabei eine Reihe erfolgreicher Sprunginnovationen unterstützt. Die rund 350 Innovationszentren in Deutschland betreuten allein im Jahr 2017 über 4.420 Unternehmensgründungen und trugen bis heute zur Schaffung von über 277.400 Arbeitsplätzen bei.

Erfolgreiche Innovations- und Gründerzentren sind heute ausgezeichnet mit Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen vernetzt. Davon profitieren nicht nur die betreuten Start-ups und jungen Unternehmen. Für die Regionen sind die Zentren effiziente Instrumente regionaler Wirtschaftsförderung, denn sie initiieren und unterstützen Neugründungen und Unternehmensansiedlungen, die wiederum Arbeitsplätze, wachsende Steuereinnahmen und strukturelle Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: „Innovationskraft ist heute mehr denn je Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum. Die Innovationszentren haben sich als wirtschaftspolitisches Instrument bewährt und leisten wertvolle Arbeit  an der Schnittstelle von Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft. Wie hier in Buch spielen sie eine wichtige Rolle für den Erfolg Berlins als Startup-Metropole. Dem BVIZ möchte ich herzlich zu 30 Jahren erfolgreicher Arbeit gratulieren.“

Beispiel Campus Berlin-Buch

Die Teilnehmenden der Konferenz erhalten einen Einblick in den Wissenschafts- und Biotechnologiecampus Berlin-Buch. Mit einem klaren Fokus auf Biomedizin bietet der Campus Unternehmen und Forschungseinrichtungen Raum für Synergien und Vernetzung auf internationalem Niveau. Dr. Christina Quensel, Geschäftsführerin der Campus Berlin-Buch GmbH, hebt hervor: „Die enge Verbindung von Grundlagen- und patientenorientierter Forschung ermöglicht in einzigartiger Weise, hier am Standort zukunftsweisende Diagnostika und Therapien zu entwickeln. Ausgründungen aus den Forschungseinrichtungen finden hier ideale Bedingungen, vom Technologietransfer bis hin zu branchenspezifischen Labor- und Büroflächen. Unsere Unternehmen schätzen die Life Science-Community vor Ort, die den direkten Austausch und gemeinsame Projekte befördert. Darüber hinaus sind Themen wie Weiterbildung am Standort, Gesundheit im Arbeitsumfeld, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Fachkräftesicherung für uns ganz wesentliche Faktoren, für die wir uns einsetzen.“
Berlin-Buch ist seit rund 100 Jahren renommiert für seine Kliniken und Spitzenforschung und heute einer der größten biomedizinischen Standorte Deutschlands. Über 6.000 Arbeitsplätze bietet allein die Gesundheitswirtschaft, davon fast 3.000 in Einrichtungen der Grundlagen- und klinischen Forschung sowie in Biotech-Unternehmen.
sowie in Biotech-Unternehmen.


Ausführliche Informationen zur Konferenz und Registrierung unter: www.innovationszentren.de


Foto:
Beim festlichen Konferenzauftakt: (v.l.n.r.) Andrea Glaser, Geschäftsführerin des Bundesverbandes deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V., Dr. Christina Quensel, Geschäftsführerin der Campus Berlin-Buch GmbH; Senatorin Ramona Pop, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Bürgermeisterin von Berlin, sowie Ministerialdirektor Matthias Graf von Kielmansegg, Bundesministerium für Bildung und Forschung (Foto: Peter Himsel/Campus Berlin-Buch GmbH)



Der Campus Berlin-Buch ist ein moderner Wissenschafts- und Biotechnologiepark. Alleinstellungsmerkmale sind der klare inhaltliche Fokus auf Biomedizin und das enge räumliche und inhaltliche Zusammenwirken von Forschungsinstituten, Kliniken und Biotechnologie-Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erforschung molekularer Ursachen von Krebs,- Herzkreislauf- und neurodegenerativen Erkrankungen, eine interdisziplinär angelegte Grundlagenforschung zur Entwicklung neuer Therapien und Diagnoseverfahren, eine patientenorientierte Forschung und die unternehmerische Umsetzung biomedizinischer Erkenntnisse.
Mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und dem Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) als Einrichtungen der Grundlagenforschung, dem gemeinsam von MDC und Charité – Universitätsmedizin Berlin betriebenen und auf klinische Forschung spezialisierten Experimental and Clinical Research Center (ECRC), dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) sowie dem BiotechPark Berlin-Buch hat der Campus ein herausragendes Innovations- und Wachstumspotenzial.

Der BiotechPark Berlin-Buch gehört mit 63 Unternehmen, 800 Beschäftigten und rund 31.000 Quadratmetern Büro- und Laborfläche zu den führenden Technologieparks in Deutschland. Ausgründungen aus den Life Sciences finden hier ideale Bedingungen, vom Technologietransfer bis hin zu branchenspezifischen Labor- und Büroflächen. Die Life Science Community vor Ort ermöglicht einen direkten Austausch und gemeinsame Projekte.

Als Betreibergesellschaft des Campus ist die Campus Berlin-Buch GmbH Partner für alle dort ansässigen Unternehmen und Einrichtungen. Biotechnologieunternehmen – von Start-ups bis zu ausgereiften Firmen – anzusiedeln, zu begleiten und in allen Belangen zu unterstützen, gehört zu ihren wesentlichen Aufgaben.

www.campusberlinbuch.de


Der Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V. (BVIZ) wurde 1988 auf Initiative der ersten Technologiezentren in Deutschland gegründet. Im BVIZ sind aktuell rund 150 Innovationszentren und zahlreiche andere Mitglieder vereint, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Existenzgründungen zu fördern und junge, innovative Unternehmen zu unterstützen.
Die Mitgliedszentren des BVIZ nehmen gründungswillige Unternehmer gern auf, beraten sie qualifiziert in allen Fragen der Unternehmensgründung, betreuen sie in den ersten Wachstumsphasen und bieten ihnen eine hervorragende Infrastruktur - von modernsten Kommunikationsmöglichkeiten bis hin zu komplexen Laborlösungen. Darüber hinaus kooperieren die Zentren häufig mit Forschungseinrichtungen und Universitäten und unterstützen den Technologie- und Wissenstransfer in die Wirtschaft.
Der BVIZ-Bundesverband vertritt in erster Linie die Interessen der Mitglieder gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft. Darüber hinaus bietet er den Mitgliedern neben Erfahrungsaustausch, Know-How-Vermittlung sowie nationalen und internationalen Netzwerken weitere Vorteile und Unterstützung.

www.innovationszentren.de

 

Quelle: Campus Berlin-Buch GmbH

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