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leben,investieren / 11.07.2018
Millionen für den Ortskern: Widerker erweitert Schlosspark-Passage um einen dritten Abschnitt

 Die Verträge mit den großen Mietern für das neu entstehende Gebäude der Schlosspark-Passage sind schon unter Dach und Fach. Im August dieses Jahres wird die alte Kaufhalle im Zentrum von Buch abgerissen, um für den dritten Bauabschnitt der Passage Platz zu schaffen. An der Kreuzung Wiltbergstraße und Walter-Friedrich-Straße wird ein großes, mehrteiliges Gebäude mit Tiefgarage und Gründach entstehen, in das unter anderem ein großer Bio-Supermarkt, ein Elektronikfachmarkt, ein Sportstudio sowie Büros und medizinische Praxen einziehen werden.

Die Unternehmensgruppe Widerker verwirklicht damit einen lang gehegten Plan, die Passage zu komplettieren. 2013 erwarb Widerker das Grundstück und die Kaufhalle nach langen Verhandlungen von einem irischen Investor. „Dieses Areal war kurz nach der Wende bereits als Teil der Einkaufspassage geplant. Nach der Insolvenz der Konsumgenossenschaft, der damaligen Eigentümerin, wurde das Teilstück allerdings nach Irland verkauft. Umso mehr freuen wir uns, dass wir im Besitz des Grundstücks sind und nun durch den Neubau das Einkaufsangebot in Buch entsprechend der Nachfrage deutlich erweitern können“, so der Manager der Schlosspark- Passage, Peter Scholz. Insgesamt investiert die Unternehmensgruppe Widerker einen zweistelligen Millionenbetrag in den neuen Bauabschnitt. Die Nachfrage resultiert aus einem großen Einzugsgebiet, das weit über Buch hinausgeht. „Da hier der Innenstadt-Tarif der S-Bahn endet, kommen zahlreiche Leute aus der Umgebung mit dem Auto nach Buch, um von hier mit der S-Bahn in die Stadt zur Arbeit zu fahren. Auf dem Weg nach Hause kaufen dann viele hier ein“, so Scholz. „Das Kaufland in Buch gehört seit langem zu den umsatzstärksten Filialen Berlins.“

Neubau in der Ortsmitte

Der Neubau lehnt sich an die Gestaltung der bisherigen Passage an. Ein Novum ist der großzügige offene Platz. Der jetzigen
Planung gingen Überlegungen voran, das Bildungszentrum für Buch in Kooperation mit Widerker auf dem Areal zu integrieren. „Das Bezirksamt hat sich schließlich dafür entschieden, das Bildungs- und Integrationszentrum auf bezirkseigenen Flächen auf der Brunnengalerie zu bauen. „Wir haben daraufhin unsere Planungen geändert und zugleich einen Teil des Grundstücks entlang der Wiltbergstraße für eine Fußgänger-Promenade zum benachbarten Bildungszentrum abgegeben“, erläutert Scholz.

Die geplante Nutzfläche des Gebäudes beträgt ca. 4.500 Quadratmeter. Davon wird der denn‘s-Biomarkt ca. 750 Quadratmeter mieten, der Elektronikfachmarkt Medimax ca. 1.000 Quadratmeter. Die größte Fläche übernimmt die Drogeriemarktkette Müller mit ca. 1.600 Quadratmetern. In der oberen Etage werden Büros und Arztpraxen zu fi nden sein.
Nicht zuletzt gibt es mit dem Sportstudio „Clever fi t“ (ca. 1.250 Quadratmeter) erstmals eine Fitness-Kette in Buch. Die Logopädie- und Ergotherapie-Praxis wird aus ihren bisherigen Räumen in der Schlosspark-Passage in das neue Gebäude umziehen, um sich zu vergrößern. Die Gesamt-Nutzfläche der Passage wächst mit dem dritten Abschnitt auf rund 17.000 Quadratmeter.

Die Tiefgarage wird von der Groscurthstraße erreichbar sein, während die Belieferung der Geschäfte von der Wiltbergstraße aus erfolgt. „In der neuen Tiefgarage entstehen über 120 Parkplätze, wodurch sich die Parksituation in Buch hoffentlich etwas verbessert“, so Projektmanager Scholz.

Ein Plus für Buch

„Vieles aus unserem neuen Angebotsspektrum fehlt hier in der Region – einen Elektronikfachmarkt gibt es zum Beispiel bisher nur im Rathauscenter von Pankow oder in Bernau“, so Scholz. „Die Bevölkerung von Buch wird weiter wachsen, daran besteht kein Zweifel. Und so halten wir es auch für wichtig, die Ortsmitte als lebendiges Zentrum zu gestalten.“ Einen Beitrag dazu könnten Wochen- und Bauernmärkte auf dem Platz vor dem Neubau leisten. Hier könnte auch die lokale Bürgermeistersprechstunde stattfinden.

An der Walter-Friedrich-Straße steht, benachbart zum neuen Fachmarktzentrum, die Bronzeskulptur „Mutter mit Kind“ von Gerhard Rommel. „Die Plastik steht außerhalb unseres Geländes und gehört Berlin. Wir werden sie während der Bauzeit durch geeignete Maßnahmen vor Beschädigungen schützen. Ob die Plastik am jetzigen Standort stehen bleiben soll, muss Berlin entscheiden“, so der Projektmanager. Die Chance auf einen Umzug könnte recht bald in Sicht kommen: „Wir hoffen, dass unser Bauantrag für den dritten Abschnitt im Herbst genehmigt wird. Mit der veranschlagten Bauzeit von 13 Monaten könnten wir dann vor Weihnachten 2019 eröffnen. Das wäre unser Ziel.“

 Text: Christine Minkewitz / Campus Berlin-Buch GmbH

Abbildung: Kny und Weber

Quelle: BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch

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