Alte-Leute-Heim - Geschichte des Geländes

Alte-Leute-Heim 2

Gelände 10 ha / 17 denkmalgeschützte Häuser (u.a. Haus 305, 306, 311, 316....)

24. April 1902     
Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Bau einer „Verpflegungsanstalt für Hospitaliten und leichte Sieche beiderlei Geschlechts“ in Buch

22. Januar 1904     
Stadtbaurat L. Hoffmann legt den Stadtverordneten den Entwurf des Hospitals Buch vor

14. Juli 1905     
Baubeginn

24. Oktober 1908     
Beginn der Belegung, Eine Anlage von 21 Gebäuden war bis dahin entstanden

15. Okt. 1910     
Besuch des Hospitals von Kaiser Wilhelm II. in Begleitung von US-Präsident Theodor Roosevelt

1917     
In drei Häusern wird eine Abteilung für Frauen mit offener Lungentuberkulose eingerichtet (bis 1929 in Betrieb)

1926     
Der Name des Hospitals wird in „Hospital Buch-Ost“ geändert

1. Februar 1933     
Das Hospital Buch-Ost wird auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung umbenannt in „Ludwig-Hoffmann-Hospital“
Während des 2. Weltkriegs wurden drei Kliniken der Charité in das „Ludwig-Hoffmann-Hospital“ ausgelagert.

Nachkriegsjahre     
Die ersten Nachkriegsjahre waren durch Improvisation und wechselnde Nutzung gekennzeichnet. Es wurden Kriegsversehrte und chronisch Kranke gepflegt. Die Abteilungen für Innere Krankheiten und für Neurologie sowie  die Hospitalabteilung bestimmten das Profil. In einem der Häuser wurde die HNO-Klinik wiederbegründet, die 1943 durch Einquartierung von Charité-Kliniken im Städtischen Krankenhaus "verlorengegangen" war. Ein weiteres Haus wurde 1948 vorübergehend zum Domizil der ehemaligen Frauenklinik des Städtischen Krankenhauses.

24. Februar 1950     
Ab 1949 wurde das Ludwig-Hoffmann-Hospital als geriatrisches Krankenhaus für akute und chronische Fälle profiliert. Die Altenpflege trat in den Hintergrund. Es entstand eine Rheuma-Poliklinik mit einer Rheumatherapieabteilung, daneben wurde eine chirurgische Klinik eingerichtet. (Die Frauenklinik und die HNO-Klinik zogen wieder aus.)
Entsprechend des veränderten Leistungsprofils erfolgte im Februar 1950 die  Umbenennung in „Ludwig-Hoffmann-Krankenhaus“.

Januar 1963     
Im Januar 1963 wurde das "Ludwig-Hoffmann-Krankenhaus" als Verwaltungsbereich III (später Medizinischer Bereich III) mit einem Planbettenbestand von 1.265 in das damals gegründete, große „Städtische Klinikum Buch“ integriert. Der bestehenden Rheumatologischen Klinik wurde die Rehabilitation von Herzoperierten aus der Charité zugeschlagen, dementsprechend wurde sie in "Rheumatologisch-kardiologische Klinik" umbenannt.

1991     
Ab 1991 wurde das Areal stufenweise aus der zentralen Verwaltung des Klinikums Berlin-Buch herausgelöst. Die Chirurgische und die Neurologische Klinik, die Geriatrische Klinik und die Rheumaklinik zogen in andere Bereiche. Die Häuser wurden weiterhin für Funktionsbereiche der Klinik, für Personal- und Altenwohnungen sowie für Büroräume genutzt.

Ende 1994 wurde eine private Klinik für Geriatrie und Rehabilitation etabliert, die bis 2004 auf dem Gelände betrieben wurde - zuletzt von der MEDIAN-Klinik GmbH.

2005
war nur noch ein Wohnhaus am Rande des Geländes bewohnt.

März 2007     
Im März 2007 erwarb die COMBAG AG das denkmalgeschützte Gelände vom Liegenschaftsfonds Berlin. Seitdem hat die LudwigPark Berlin GmbH, eine Tochtergesellschaft der COMBAG AG, dort erfolgreich eine gemischte Nutzung entwickelt, die die Bereiche Wohnen, Pflege, Betreuung, Therapie und Service umfasst.

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