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forschen, produzieren, heilen / 22.05.2024
Captain T Cell sichert sich 8,5 Millionen Euro Startkapital

© Captain T Cell
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Captain T Cell, ein Spin-Off des Max Delbrück Center, hat Gründungsgelder in Höhe von 8,5 Millionen Euro eingeworben. Das Start-Up entwickelt T-Zellen gegen solide Tumore. Die Gelder sollen helfen, eine neue Generation von T-Zell-Therapien in die klinische Entwicklung zu bringen.

Die Captain T Cell GmbH hat am 22. Mai 2024 den erfolgreichen Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 8,5 Millionen Euro bekannt gegeben. Ein Konsortium von Life-Science-Investoren, darunter i&i Biotech Fund I SCSp, Brandenburg Kapital GmbH und HIL-INVENT Ges.m.b.H, beteiligte sich an der Finanzierungsrunde. Darüber hinaus unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Unternehmen mit Sitz im brandenburgischen Schönefeld im Rahmen seines GO-Bio-Programms. Als Vorsitzender des Beirats wurde der Biotech-Experte Jörn Aldag benannt.

Captain T Cell ist eine Ausgründung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Das Start-Up baut auf jahrelanger Forschung in den Labors des Forschungszentrums auf und nutzt Technologien, die hier entwickelt wurden. Das Max Delbrück Center leistete außerdem während der gesamten Pre-Seed-Phase wichtige finanzielle und infrastrukturelle Unterstützung und bleibt gemeinsam mit der Technologietransferberatung Ascenion ein enger Partner des Unternehmens. Ascenion hatte das Team von Captain T Cell schon mehrere Jahre vor der Gründung unterstützt und den Lizenzvertrag mit Captain T Cell für das Max Delbrück Center verhandelt.

Die Finanzmittel sollen verwendet werden, um eine neue Generation von T-Zell-Therapien gegen solide Tumore in die klinische Erprobung zu bringen. Captain T Cell entwickelt TCR-T-Zellen mit erhöhter Wirksamkeit gegen solide Tumore, die von bestehenden Therapien bisher nicht erreicht werden. In präklinischen in-vivo-Modellen ist es dem Team gelungen, aggressive Tumore vollständig abzustoßen. Eine Schlüsseltechnologie, die das Captain T Cell-Team entwickelt hat, ist die TCR-ALLO-Plattform für die Off-the-Shelf-Behandlung von soliden Tumoren. Dieses Werkzeug kann auf eine Vielzahl von Krebsindikationen erweitert werden.

Dr. Felix Lorenz, Geschäftsführer von Captain T Cell, sagte: „Diese erfolgreiche Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, die Entwicklung unserer vielversprechenden Therapien zu beschleunigen und bringt uns näher an die Bereitstellung lebensrettender Optionen für Patientinnen und Patienten, die von den derzeitigen Behandlungen nicht erreicht werden. Wir sind fest entschlossen, unseren Lead-Kandidaten in die Klinik zu bringen und unsere TCR-ALLO-Plattform als führend im Bereich der Off-the-Shelf-Therapien für solide Tumore zu etablieren.“

Weiterführende Informationen

Kontakt

Jutta Kramm
Leiterin, Kommunikation
Max Delbrück Center
+49 (0) 30 9406 2140
jutta.kramm@mdc-berlin.de oder presse@mdc-berlin.de

Captain T Cell

Captain T Cell entwickelt wirksamkeitsverstärkte first-in-class T-Zell-Therapien gegen solide Tumore, die von bestehenden Behandlungen nicht adressiert werden. Captain T Cell generiert TCR-T-Zellen einer neuen Generation, die eine verbesserte Persistenz aufweisen und die Fähigkeit besitzen, dem feindseligen Tumormikromilieu von schwer zu behandelnden soliden Tumoren effektiv zu begegnen. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine neuartige allogene Plattform etabliert, um Off-the-Shelf-Behandlungen von soliden Tumoren zu ermöglichen. Captain T Cell hat seinen Sitz in Schönefeld/Berlin und wird von den erfahrenen europäischen Investoren i&i Biotech Fund I SCSp, Brandenburg Kapital GmbH und HIL-INVENT Ges.m.b.H. unterstützt. Captain T Cell wurde von einem ambitionierten Team von Immunonkologie-Experten gegründet. Die Technologien wurden am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin entwickelt.

Max Delbrück Center

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (Max Delbrück Center) gehört zu den international führenden biomedizinischen Forschungszentren. Nobelpreisträger Max Delbrück, geboren in Berlin, war ein Begründer der Molekularbiologie. An den Standorten in Berlin-Buch und Mitte analysieren Forscher*innen aus rund 70 Ländern das System Mensch – die Grundlagen des Lebens von seinen kleinsten Bausteinen bis zu organ-übergreifenden Mechanismen. Wenn man versteht, was das dynamische Gleichgewicht in der Zelle, einem Organ oder im ganzen Körper steuert oder stört, kann man Krankheiten vorbeugen, sie früh diagnostizieren und mit passgenauen Therapien stoppen. Die Erkenntnisse der Grundlagenforschung sollen rasch Patient*innen zugutekommen. Das Max Delbrück Center fördert daher Ausgründungen und kooperiert in Netzwerken. Besonders eng sind die Partnerschaften mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin im gemeinsamen Experimental and Clinical Research Center (ECRC) und dem Berlin Institute of Health (BIH) in der Charité sowie dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK). Am Max Delbrück Center arbeiten 1800 Menschen. Finanziert wird das 1992 gegründete Max Delbrück Center zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Berlin. www.mdc-berlin.de

Quelle: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (Max Delbrück Center)

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