Termine
26.01.2026, 16:00
/ Stadtteilbibliothek Karow
Einfach Wissen: Desinformation als Strategie? Neue Spielarten politischen Handelns im digitalen Raum
Was im Netz kursiert, prägt politische Debatten, Entscheidungen und Meinungen. Zwischen Nachrichten, Videos und Kommentaren wird es zunehmend schwieriger, zu erkennen, was belegt, verzerrt oder gezielt manipuliert ist. Desinformation erscheint dabei nicht zufällig, sondern oft strategisch eingesetzt.
Im Auftakt der neuen Reihe Einfach Wissen zeigt Prof. Dr. Jeanette Hofmann, welche Rolle Falschinformationen bei denjenigen spielen, die sich von der Demokratie und ihren zentralen Akteur:innen abgewendet haben und widerspricht vielen landläufigen Annahmen über Desinformation.
Prof. Dr. Jeanette Hofmann forscht zu Digitalisierung und politischer Öffentlichkeit am Weizenbaum-Institut und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
Die Veranstaltung eröffnet einen Zugang zu Fragen, die auch die Arbeit der Technologiestiftung prägen. Im Fokus stehen der Umgang mit Wissen im digitalen Raum, die Voraussetzungen dafür, dass gesellschaftliche Entscheidungen auf verlässlichen Informationen beruhen können und die demokratische Handlungsfähigkeit in einer digital geprägten Gesellschaft.
Einfach Wissen ist eine Veranstaltungsreihe von rbb24 Inforadio und der Technologiestiftung Berlin in Kooperation mit Berliner Bibliotheken. Die Gespräche finden vor Publikum statt und werden aufgezeichnet.
Moderation: Axel Dorloff, Chef vom Dienst, Aktuelle Redaktion, Wissenschaft, rbb24 InforadioDas Gespräch wird am Sonntag, den 1. Februar 2026 um 9.33 Uhr auf rbb24 Inforadio ausgestrahlt und ist anschließend auf der Inforadio Webseite und in der ARD Audiothek zum Nachhören verfügbar.
Stadtteilbibliothek Karow
Stadtteilbibliothek Karow, Achillesstr. 77, 13125 Berlin-Karow
28.01.2026, 16:00-28.01.2026, 17:30
/ Digitale Veranstaltung
Labor trifft Lehrer*in: Wie Hirnorganoide helfen, Therapien für Neuroentwicklungs- krankheiten zu entwickeln
Online-Vortrag von Jakob Metzger am 28.01.2026 im Rahmen der Fortbildungsreihe "Labor trifft Lehrer*in":
"Wie Hirnorganoide helfen, Therapien für Neuroentwicklungskrankheiten zu entwickeln"
Seltene genetische Veränderungen können die Entwicklung des menschlichen Gehirns tiefgreifend beeinflussen und neurologische Erkrankungen verursachen – mit weitreichenden Folgen für Sprache, Motorik oder Wahrnehmung. Das Team um Jakob Metzger untersucht, wie solche Mutationen wirken und welche zellulären Prozesse sie dabei stören. Dafür nutzen die Forschenden Hirnorganoide – dreidimensionale Modelle, die sie aus den Zellen von Patient*innen züchten und die frühe Entwicklungsphasen des Gehirns im Reagenzglas nachbilden. So können sie neurobiologische Mechanismen unter kontrollierten Bedingungen analysieren. Mithilfe präziser Gentechnik wie der Genschere CRISPR und moderner Methoden der Genomik erforschen sie, wie sich krankheitsrelevante Veränderungen auf bestimmte Zelltypen und ihre Umgebung auswirken. So wollen sie die molekularen Ursachen seltener neuronaler Entwicklungsstörungen besser verstehen und auf dieser Grundlage neue diagnostische und therapeutische Ansätze entwickeln.
Die Fortbildungsreihe Labor trifft Lehrer*in - digital! bietet biomedizinische Kurse zur aktuellen Forschung für Lehrerinnen und Lehrer an. Diese finden einmal im Monat unter der Leitung von Forschungsgruppen am Max Delbrück Center statt.
Mehr Informationen zum Kursprogramm:
www.mdc-berlin.de/de/transfer/oeffentlichkeit/schule/ltl#t-kursprogramm
Zur Anmeldung geht es hier: https://www.mdc-berlin.de/LTL_25/26
Digitale Veranstaltung
28.01.2026, 17:00
/ MDC.C
"Musik trifft Wissenschaft" Bucher Campus-Klassikkonzert
Einladung zum klassischen Konzert auf dem Campus Berlin-Buch
veranstaltet vom Freundeskreises des Max Delbrück Center
Den musikalischen Teil der Veranstaltung gestalten – gemeinsam mit der Pianistin Prof. Galina Iwanzow-Bielka – die jungen Pianist*innen Tabea und Daniel Streicher mit einem anspruchsvollen und facettenreichen Programm. Das international ausgezeichnete Geschwisterduo präsentiert Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Maurice Ravel und Béla Bartók – ein Konzert auf höchstem künstlerischem Niveau, das Virtuosität, Tiefe und musikalischen Dialog eindrucksvoll vereint.
Das Konzert ist Prof. Dr. Erhard Geißler gewidmet, der im Dezember 2025 seinen 95. Geburtstag feiern konnte. Mit dieser Würdigung ehren wir zugleich stellvertretend die zahlreichen verdienten Wissenschaftler:innen der Bucher Akademie-Institute der DDR, auf deren wissenschaftlichem Fundament das Max-Delbrück-Centrum im Jahr 1992 nach der Wiedervereinigung gegründet wurde.
In einer von Prof. Detlev Ganten, dem Gründungsdirektor des MDC, moderierten Gesprächsrunde mit dem Ehrengast und weiteren Weggefährt:innen möchten wir die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Geißler sowie die seiner Kolleg:innen an den Bucher Instituten lebendig in Erinnerung rufen.
Der Eintritt ist frei. Ihre Spenden gehen zugunsten des Bucher Bürgervereins und des MDC-Freundeskreises.
MDC.C
Max Delbrück Communications Center, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin-Buch
30.01.2026, 19:00
/ Stadtgut Berlin-Buch, Feste-Scheune
Konzert mit den Swingin' Hermlins
Amerikanische Musik der 1920er und 1930er Jahre mit den Swingin' Hermlins um Bandleader Andrej Hermlin. Die Band spielt - bis auf den Gesang - unverstärkt, lebendig, spontan und in historisch passender Garderobe.
Stadtgut Berlin-Buch, Feste-Scheune
Alt-Buch 45 - 51, 13125 Berlin-Buch
25.02.2026, 10:00-27.02.2026, 18:00
/ Campus Berlin-Buch
JUGEND FORSCHT – 61. Regional-Wettbewerb: Maximale Perspektive
Für die 61. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht haben sich mehr als 11 000 Jungforscherinnen und Jungforscher angemeldet. „Wir freuen uns sehr über die deutlich gestiegene Beteiligung. Das Ergebnis beweist die ungebrochene Attraktivität von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb bei jungen Menschen“, sagt Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Anmeldungen um 9,4 Prozent. Insgesamt registrierten sich 11 327 junge Forscherinnen und Forscher für Jugend forscht 2026. Die Anzahl der Forschungsprojekte liegt bei 6 302 angemeldeten Arbeiten. Im vergangenen Jahr waren es 5 664 Projekte.
Elf Bundesländer verzeichnen Zuwächse bei den Anmeldezahlen: An der Spitze liegt Schleswig-Holstein mit einer Steigerungsrate von 69,3 Prozent, es folgen Niedersachsen mit 19,6 Prozent und Bayern mit 19,0 Prozent. Der Anteil der Mädchen bei den Anmeldungen erreicht in der 61. Wettbewerbsrunde mit 41,0 Prozent den zweithöchsten Wert in der Jugend forscht Geschichte. Im Jahr zuvor lag der Anteil der Jungforscherinnen bei 40,9 Prozent. Favoriten unter den Fachgebieten sind 2026 die Biologie mit 23,6 Prozent, die Technik mit 19,1 Prozent und die Chemie mit 16,3 Prozent aller angemeldeten jungen Forscherinnen und Forscher. Es folgen die Fachgebiete Arbeitswelt mit 14,1 Prozent, Physik mit 12,6 Prozent, Mathematik/Informatik mit 7,6 Prozent sowie Geo- und Raumwissenschaften mit 6,7 Prozent.
„Wenn wir als Gesellschaft unsere Zukunft erfolgreich gestalten wollen, dann benötigen wir junge Menschen mit Innovationsgeist und Problemlösungskompetenz“, betont Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Genau diese jungen Menschen findet und fördert unser Wettbewerb. Denn Jugend forscht bietet Kindern und Jugendlichen den optimalen Rahmen, ihr Potenzial zu entfalten. Entscheidender Baustein dabei ist das forschende Lernen. Bei uns können junge Menschen kreativ sein, selbstständig eigene Forschungsfragen bearbeiten, ihre MINT-Kompetenzen erweitern und sich frühzeitig mit dem Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen.“
Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Anfang Februar 2026 zunächst bei einem Regionalwettbewerb in der Nähe ihres Heimatortes an. Dort präsentieren sie ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das 61. Bundesfinale Jugend forscht, das vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach stattfindet – gemeinsam ausgerichtet von der Schaeffler AG als Bundespatenunternehmen und von der Stiftung Jugend forscht e. V.
Pateneinrichtungen des Campus sind das Max Delbrück Center, das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie, die Campus Berlin-Buch GmbH und – angeschlossen – das Experimental and Clinical Research Center von Max Delbrück Center und Charité – Universitätsmedizin Berlin. Wettbewerbstag auf dem Campus Berlin-Buch ist der 25. Februar 2026.
Veranstaltungsort:
Campus Berlin-Buch
Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin-Buch
18.03.2026, 08:30-19.03.2026, 15:00
/ Campus Berlin-Buch
vocatium Berlin focus 2026: Fachmesse für Ausbildung+Studium
Warum?
- Finde heraus, welcher Beruf der richtige für dich ist.
- Lerne Ausbildungsbetriebe und Hochschulen kennen, die zu dir passen.
- Sprich mit den Berater/innen der Aussteller über Ausbildung, (duales) Studium oder Praktikum.
- Beschäftige dich mit Zukunftsberufen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit sowie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
- Erfahre, welche Möglichkeiten es rund um Freiwilligendienst und Auslandsaufenthalt für dich gibt.
- Stelle dich wichtigen Entscheider/innen vor.
- Informiere dich in Vorträgen.
Forum MINT
Aktionen und Vorträge zu Berufen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Vortragsprogramm
Tipps für deine Bewerbung und die Berufswahl erhältst du auch in den Vorträgen. Höre dir mindestens einen an.
Der Eintritt ist für dich frei.
39 teilnehmende Aussteller 2026
Veranstaltungsort:
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Weitere Informationen & Anmeldung
Campus Berlin-Buch
Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin-Buch
20.03.2026, 08:45-20.03.2026, 14:00
Einladung: UniStem Day für Berliner Schülerinnen und Schüler aus Biokursen
Das German Stem Cell Network (GSCN) lädt die an Biologie interessierten Berliner Schülerinnen und Schüler (Biologie-Leistungskurse und Grundkurse) mit ihren Lehrkräften herzlich zum UniStem Day – zum europäischen Stammzelltag – am 20. März 2026 nach Berlin-Buch ein.
Programm:
08:45 – 12:00 Uhr
Vorträge zu Stammzellforschung und medizinische Anwendung, Gen- und Zelltherapie, Organoide, Grundlagenforschung
12:00 – 12:30 Uhr
Pause
12:30 – 13:45 Uhr
Workshops, Laborführungen, Diskussionen
Die Biologie-interessierten Schülerinnen und Schüler sind auf den Forschungscampus eingeladen, damit sie Wissenschaftlerinnen udn Wissenschaftlern begegnen können und von ihnen Einblicke in Themen der aktuellen Stammzellforschung erhalten. Nach spannenden Vorträgen für alle Schülerinnen und Schüler folgen Diskussionen und Workshops zu Themen wie Tierversuche, Genschere CrisprCas, Gen- und Zelltherapie, Gentechnologie, Ethik, Laborführungen u.v.a. in Kleingruppen.
Wenn Sie Interesse haben, mit Ihrem Biokurs am kostenfreien UniStem Day teilzunehmen, melden Sie sich bitte bis zum 10. Februar 2026 an. Da die Teilnahmezahlen begrenzt sind, gilt: wer sich zuerst anmeldet, bekommt eher eine Zusage. https://www.surveyhero.com/s/UniStemDay26
Bitte leiten Sie die Einladung an Kolleg*innen anderer Schulen weiter, damit möglichst viele Jugendliche und Bio-Kurse die Chance haben, am UniStem Day teilzunehmen. Für weitere Informationen und alle Fragen kontaktieren Sie bitte Stefanie Mahler per E-Mail: stefanie.mahler@bih-charite.de
German Stem Cell Network, GSCN e.V. | RHC, Luisenstr. 65 | 10117 Berlin | Germany
Telefon: +49 (0)30/450543648| office@gscn.org | www.gscn.org
Veranstaltungsort:
Campus Berlin-Buch, Robert-Rössle-Straße 10. 13125 Berlin
22.09.2026, 09:00-22.09.2026, 18:00
/ Campus Berlin-Buch
GMP Biotech Summer School
Knowing and applying the Good Manufacturing Practice (GMP) regulations is one of the key elements in the manufacture of medicinal products for clinical trials and on an industrial level.
This face-to-face course concentrates on GMP requirements regarding biopharmaceutical and Advanced Therapy Medicinal Products (ATMP) manufacturing.
During the course, the most important elements of GMP will be explained in an easy-to-understand way with reference to the relevant GMP regulations and examples of how regulatory requirements are transferred into practice. The course will include some workshop elements where trainees will develop GMP compliant solutions (e.g. risk assessments, equipment qualification) together with the trainer.
Topics:
History and Evolution of GMP; Regulatory Authorities (EU, US, Germany), GMP Regulations/ Guidance (Global, EU, US, Germany); Quality Systems; Documentation; Personnel; Premises; Equipment; Production: Basics; Production-Biologics: Up-stream, Down-stream, Fill&Finish; Production-ATMPs: Up-stream, Down-stream, Fill&Finish; Process Validation; Quality Control; Validation of Analytical Procedures; Inspections and Audits; Outsourced Activities; Investigational Medicinal Products; Clinical Trials; License Application; Computerized Systems; Data Integrity.
Duration:
The qualification will comprise a total of 80 lessons which will be held from Tuesday, 22 September 2026 to Thursday, 01 October 2026, daily from 9:00 a.m. till 06.00 p.m., excl. Saturday, 26 September & Sunday, 27 September 2026.
Size:
The course is limited to a maximum of 16 participants and will only take place with a minimum of 6 participants. Due to organizational reasons, an early registration is recommended.
Target Audience:
The course is directed to natural scientists, PhD students and postdocs of natural scientific and medical degree programs, technical assistants and trained laboratory assistants with professional experience who have little or no experience with the current GMP requirements.
Learning Goals:
After course completion, attendees will have a thorough understanding of GMP basics as needed for the manufacturing of Biopharmaceuticals and ATMPs. Thus, based on their individual background, they should be able to identify potential occupational fields in the industry and authorities dealing with GMP topics.
Successful participation will be certified by the German Pharmaceutical Industry Association (BPI) and by the Berlin BioScience Academy (BBA).
Prerequisites:
Laboratory experiences are advisable.
Course fees:
2.475,00 € per participant plus 19% VAT.
Private applicants will get a fee reduction of about 10 %.
Further information:
Dr. Uwe Lohmeier per E-Mail: u.lohmeier@campusberlinbuch.de
Campus Berlin-Buch
Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin-Buch
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